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Aktuelles & Informatives

„Aller guten Dinge sind drei“ Kreisarchiv übergibt Archivverzeichnis Grunbach an Bürgermeister Keller

Bürgermeister Thomas Keller (links) mit Heike Sartorius vom Kreisarchiv und Wolfgang Kusterer bei der Übergabe des Findbuchs Grunbach.
Bürgermeister Thomas Keller (links) mit Heike Sartorius vom Kreisarchiv und Wolfgang Kusterer bei der Übergabe des Findbuchs Grunbach.
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Dezember 2022
GRUNBACH/ENZKREIS. Aller guten Dinge sind drei - so könnte die Devise für die Gemeinde Engelsbrand lauten. Drei Ortsteile - drei Ortsteilarchive. Dabei ist es Bürgermeister Thomas Keller aber wichtig, das Gemeinsame der Orte zu sehen, hat er doch schon das 50jährige Jubiläum der Gesamtgemeinde Engelsbrand im nächsten Jahr im Blick. Für das Eintauchen in die eigene Ortsgeschichte ist ein geordnetes und erschlossenes Archiv grundlegend. „Daher freue ich mich, dass wir nun auch für Grunbach das Gemeindearchiv bearbeiten konnten“, so Heike Sartorius vom Kreisarchiv des Enzkreises.

Damit liegt jetzt, neben den Bänden für die Ortsarchive Engelsbrand und Salmbach, auch ein Verzeichnis für den Bestand des Gemeindearchives Grunbach vor. Dieses auch Findbuch oder Repertorium genannte Verzeichnis beschreibt in kurzen Einträgen die im Archivraum aufbewahrten Unterlagen der Gemeinde bis zum Jahr 1974. Dabei handelt es sich um insgesamt 1370 Einheiten ganz unterschiedlicher Art - von Akten und Bänden, Rechnungsunterlagen, Karten, Druckschriften wie Mitteilungsblättern bis zu Sammlungsgegenständen wie Zinntellern, Luftbildaufnahmen oder Typare für Wachssiegel.

In Regalmetern misst der Gemeindearchivbestand 37 Meter und dafür, dass die Unterlagen gut im Archiv- und Registratur-Raum im Untergeschoss der Grundschule untergebracht werden, sorgt Hauptamtsleiter Andreas Herb.

Da die Gemeinde Grunbach bis 1817 zum sogenannten Engelsbrander Stab gehörte und dadurch vom Stabsschultheißen in Engelsbrand verwaltet wurde, sind Umfang und Alter des Archivbestands Grunbach geringer als das für den Engelsbrander Bestand gilt. Bei einer in den 1970er Jahren durchgeführten Ordnung des Schriftguts wurde vermutlich der Umfang reduziert. Dennoch sind, so stellt die Archivarin fest, viele Unterlagen vorhanden, die für Forscher der Orts- und Familiengeschichte als interessante Quellen dienen können.

So befinden sich mehrere Unterlagen aus dem 18. Jahrhundert im Archivbestand, vorwiegend allerdings Einzelblätter - das älteste von 1752 - die als Einzelstücke aufbewahrt wurden.  Eine stärkere Überlieferung setzt im 19. Jahrhundert ein, darunter insbesondere Gemeinderatsprotokolle, Kauf- und Tauschbücher, Pfandbücher, Pflegrechnungen, Inventuren und Teilungen. „Allesamt Quellen, die zwar bei Recherchen mit einiger Mühe zu durchstöbern sind, dafür aber auch mit vielen Informationen die Forscherherzen erfreuen können“, ist sich Sartorius sicher.

Im 20. Jahrhundert sind neben den Gemeinderatsprotokollen und den Gemeinderechnungen vor allem allgemeine Verwaltungsakten vorherrschend. „Es ist immer wieder eine Freude, wenn ein Gemeindearchiv-Projekt abgeschlossen werden kann - und der Archivbestand aufgearbeitet, in geeignetem Archivmaterial verpackt und das Verzeichnis fertiggestellt ist“, so Sartorius weiter, die im Falle von Grunbach bei diesen Arbeiten von dem selbständigen Archivdienstleister Dr. Volker Ziegler und Wolfgang Kusterer unterstützt wurde. 

Dass allerdings noch Unterlagen lange nach Beendigung der Archivarbeiten „auftauchen“, kommt durchaus vor - so auch bei den Archivbeständen Engelsbrand und Salmbach. Diese Nachzügler wurden nun im Zuge der Bearbeitung des Grunbacher Archivs erfasst und Ergänzungshefte zu den bestehenden Findbüchern erstellt. So konnte Bürgermeister Thomas Keller gleich drei Archiv-Verzeichnisse entgegennehmen – wie gesagt: Aller guten Dinge sind drei.

Auf der Internetseite des Kreisarchivs ist es möglich, in die Findbücher „hineinzuschnuppern“ - dort stehen die Werke unter https://www.enzkreis.de/kreisarchiv/fb auch zur Online-Recherche zur Verfügung.

(enz)

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